rechtlicher und regulatorischer Rahmen der Herstellung kosmetischer Mittel

Einleitung

Die nationale Grundlage für die Herstellung und den Vertrieb kosmetischer Mittel ist in Deutschland die Kosmetik-Verordnung (KosmetikV). Sie dient „der Überwachung des Verkehrs mit kosmetischen Mitteln“1)§1, Verordnung über kosmetische Mittel (Kosmetik-Verordnung) und seit der Neufassung die am 24. August 2014 in Kraft trat auch „der Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel“.

Sie verweist also auf eine EU-Verordnung, die die grundlegenden Regeln, „die jedes auf dem Markt bereitgestellte kosmetische Mittel erfüllen muss, um das Funktionieren des Binnenmarktes und ein hohes Gesundheitsschutzniveau zu gewährleisten.“ enthält.2)Artikel 1, Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel


Übersicht: Geltungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel

Flankiert werden diese beiden durch weitere Verordnungen die den Arbeitsschutz, den Umgang mit Chemikalien und den Verbraucherschutz regeln.

Einen besonderen Stellenwert erhält durch ihre explizite Erwähnung in der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel – und den ihr damit zugestandenen Quasi-Gesetzescharakter – die Gute Herstellungspraxis.
Für den Bereich der Herstellung kosmetischer Mittel wird diese in der DIN EN ISO 22716 – Kosmetik – Gute Herstellungspraxis (GMP) definiert.


die wichtigsten Gesetze / Verordnungen / Normen im Überblick

References
1 §1, Verordnung über kosmetische Mittel (Kosmetik-Verordnung)
2 Artikel 1, Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel