Gefährliche Produkte 2020 – Informationen zur Produktsicherheit

Für ihren Bericht Gefährliche Produkte 2020 – Informationen zur Produktsicherheit hat die Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verschiedene Quellen ausgewertet. Bemerkenswert ist darin u.a. ein Anstieg der Meldungen zu gefährlichen kosmetischen Mitteln.

Zusammenfassung

  • 2019 stieg die Anzahl der bekannt gemachten Rückrufe erneut.
  • Deutschland führt bei der Anzahl der validierten Meldungen im Rapex System mit 454 unter den europäischer Mitgliedstaaten – gefolgt von Ungarn (171) und Frankreich (156).
  • Insgesamt erfolgten europaweit 2243 validierte Meldungen an das RAPEX System.
  • Am meisten vertreten sind unter diesen Meldungen Spielzeuge (29,2%), Kraftfahrzeuge (22,6%) sowie Bekleidung, Textilien und Modeartikel (8,0%).
  • Kosmetische Mittel machen dabei einen Anteil von 5,6% der Meldungen aus.
  • Verletzungsrisiken (632 Meldungen) und chemische Risiken (604 Meldungen) sind mit weitem Abstand auf Erstickungsrisiken (289) am häufigsten gemeldet worden.
  • Top drei der Herkunftsländer gemeldeter Artikel sind Deutschland (43%), China (11,2%) und Frankreich (9,1%).

Datenquellen

Der Bericht beruht auf Daten aus dem Jahre 2019 aus den folgenden Quellen:

  • Europäische Marktüberwachung,
  • Nationale Marktüberwachung,
  • Meldungen von Verbrauchern,
  • Produktrückrufe und -warnungen,
  • Tödliche Arbeitsunfälle.

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