NGOs fordern die EU-Entscheidungsträger auf, die absichtliche Verwendung von Mikroplastik einzuschränken

Das European Environmental Bureau (EEB) – ein Netzwerk aus über 160 Umweltorganisationen aus über 35 Ländern 1)https://eeb.org/homepage/about/ – hat die EU-Entscheidungsträger erneut durch ein Positionspapier dazu aufgefordert, die absichtliche Verwendung von Mikroplastik einzuschränken.


Es wird auf den Beschränkungsvorschlag der ECHA gemäß der REACH-Verordnung im Rahmen eines sog. Annex XV-Dossiers und dessen – nach Auffassung des EEB – Schwachstellen eingegangen.

Als solche werden explizit genannt:

  • Nanokunststoffe mit geringerer Größe, „biologisch abbaubare“, kohlenstofffreie Kunststoffe und lösliche Polymere müssen in den Geltungsbereich der Beschränkung einbezogen werden.
  • Die vorgesehenen Ausnahmeregelungen (z.B. für Granulate zur Auffüllung von Sportplätzen) müssen abgelehnt werden.
  • Die Berichtspflichten und die Anweisungen zur Verwendung und Entsorgung müssen verstärkt werden.
  • Vermeidung unnötiger Verzögerungen insbesondere der gewährten Übergangsfristen für Mikroplastik in Kosmetika, Reinigungsmitteln und Pflegeprodukten sowie für landwirtschaftliche Anwendungen

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